Rating

Ratingagentur Ratingnote (langfristig) Ratingtyp Ausblick Letztes Update
S&P Global Ratings BBB- Local Currency LT stabil 10. Mai 2016
S&P Global Ratings BBB- Foreign Currency LT stabil 10. Mai 2016

Aktuelles Rating von Uniper

Uniper hat von der Ratingagentur S&P Global Ratings (S&P, zugehörig zu Standard & Poor's Financial Services LLC) erstmalig im Mai 2016 ein langfristiges Unternehmensrating (Long-Term Issuer Credit Rating) erhalten. Uniper wird darin als Unternehmen mit guter Bonität (Investmentgrade-Rating) und stabilem Ausblick bewertet und hat die Note „BBB-“ erhalten. Das Rating wurde bereits unter der Maßgabe der vollständigen finanziellen Trennung von E.ON erstellt.

Uniper strebt mittelfristig ein komfortables Investmentgrade-Rating an.

Über Ratings

Das Ziel eines Ratings ist es, Transparenz und Vergleichbarkeit für Investoren und Kreditgeber über das Risiko ihres Finanzengagements sicherzustellen. Die Bonität beschreibt die Kreditwürdigkeit bzw. Zahlungsfähigkeit eines Schuldners (Emittenten). Eine Ratingagentur schätzt die Bonität von Anleiheemittenten und emittierten Finanzprodukten ein und gibt diese auf einer über Anlageklassen hinweg vergleichbaren Skala an.

Ratingagenturen verwenden unterschiedliche, aber insgesamt vergleichbare Notationen für die Ratingklassifikation. Üblicherweise ist ein höheres Rating eines Kreditnehmers mit besseren Kreditkonditionen verbunden, d.h. es müssen niedrigere Zinszahlungen geleistet werden.

Die Gruppe besserer Ratings werden üblicherweise als „Investment Grade“-Ratings bezeichnet. Diese Klasse von Ratings ist besonders wichtig für institutionelle Investoren wie Pensionsfonds oder Versicherungsunternehmen, die in der Regel angehalten sind, in Finanzprodukte mit einem Mindestrating zu investieren.

In S&P's Ratingnotation bedeuten die Ratings AAA, AA, A und BBB ein Investmentgrade-Rating. Diese Ratingnoten können mit einem Plus- oder Minus-Suffix weiter differenziert werden, so dass das niedrigste Investmentgrade-Rating ein „BBB-„ ist. Zusätzlich zum Rating geben die Agenturen an, ob sie den Ausblick für ein Rating als stabil erachten.

Beauftragte Ratings

Im Rahmen des Ratingprozesses werden turnusmäßig mindestens einmal jährlich Gespräche mit dem zu beurteilenden Unternehmen geführt, öffentliche Informationen gesammelt sowie interne Strategie- und Planungsdaten der Ratingagentur zur Verfügung gestellt. Für beauftragte Ratings erfolgt auf dieser Basis eine übergreifende Bonitätsbewertung (solicited rating).

Das Rating setzt sich aus quantitativen und qualitativen Faktoren zusammen, die auch die relative Marktposition im jeweiligen Segment beinhalten. Die veröffentlichte Einschätzung der Ratingagentur in Form der Ratingnote und eines Ratingberichts bringt öffentliche und vertrauliche Informationen über das Unternehmen in einer Ratingnote zum Ausdruck und unterstützt Fremdkapitalgeber, Anleger, Regulatoren, Banken und die interessierte Öffentlichkeit in ihrer Bewertung der Bonität des Unternehmens oder des Finanzprodukts.